Bei Gauselmann UK kommt es zu einer Polit-Initiative

Die Gauselmann UK der englische Ableger von dem deutschen Glücksspiel Riesen und gleichzeitig Inhaber der Merkur Paul Gauselmann (85 Jahre), will mit einer gestarteten Wahlkreis Kampagne enge Beziehungen zu der Politik aufbauen. Ziel der Kampagne soll es sein, die Abgeordneten von seiner Sache zu überzeugen und Verständnis zu vermitteln. Zusätzlich soll der Wert und die Bedeutsamkeit vermittelt werden welche das Unternehmen hat. In England befindet sich der Markt dieser Branche gerade in einer Umstrukturierungsphase.

Politische Fehltritte sollten vermieden werden

In unterschiedlichen Wahlbezirken in England hat Gauselmann UK eine Charme-Offensive ins Leben gerufen. Dabei will Gauselmann Abgeordnete ansprechen die in Gemeinden und Kommunen aktiv sind um zu repräsentieren. Dabei soll es zu wirtschaftlichen Vorteilen kommen, die in den Filialen entstehen werden. Gauselmann will mit seiner Aktion politische Aufmerksamkeit erreichen.

Mark Pawsey ein konservativer Abgeordneter stattete einen Besuch im Merkur Adult Gaming Centre AGC in Warwickshire einer Gauselmann Filiale ab, das war sozusagen der Start der Kampagne. Mark Schertle hatte 2012 die COO Spielhallen Marke Praesepe der Gauselmann übernommen, er hatte den Politiker in Empfang genommen. Mit dabei war auch der Direktor für Öffentlichkeitsarbeit und politische Beziehungen der Gauselmann Gruppe UK Tony Boulton. Außerdem noch die Verantwortliche Leiterin der Compliance-Abteilung Amanda Kiernan.

Mit dieser Kampagne will die Gauselmann Gruppe UK ein Ziel haben und das wäre das Kennenlernen der Abgeordneten aus den verschiedenen Wahlkreisen, in denen das Unternehmen aktiv Casinos betreibt. Die Abgeordneten sollen verstehen wobei es sich bei AGC handelt, so Boulton. Denn es seinen gerade Punkte wie Unverständnis die genau dafür sorgen, dass es zu politischen Fehltritten gekommen ist und genau diese haben in der Vergangenheit die Filialen empfindlich geschädigt.

Die Aussagen von Boulton dem iGamingBuisness einem Nachrichtenmagazin gegenüber ist es nun bezüglich der Überprüfung des englischen Glücksspielgesetz aus dem Jahr 2005 von sehr hoher Bedeutung, mit dem Abgeordneten Gespräche zu führen. Momentan kann man sich in keiner Weise mehr irgendwelche Missverständnisse erlauben.

Die Aktion wird von einem Abgeordneten sehr begrüßt

Es sei eine einzigartige Erfahrung gewesen und er begrüßte die Aktion wirklich sehr, so die Aussagen von Mark Pawesey der Abgeordnete. Gauselmann habe alles dafür getan, dass seine Kunden und die Angestellten in einem sicheren Umfeld empfangen zu können. Der Abgeordnete sieht es als sehr wichtig an, lokale Unternehmen zu unterstützen und sie wirtschaftlich zu stärken. Gerade auch jetzt wo immer wieder durch die schlechte Lage sehr viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Genau jetzt sollten entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Die Wirtschaftlich Lage ist nicht gut und es stehen immerhin tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Pawsey ist sich dessen bewusst viele Unternehmen und der Einzelhandel stehen großen Herausforderungen gegenüber. Daher muss auch entsprechende Unterstützung kommen. Das Feedback kommt das von Seiten der Gauselmann Gruppe UK gerade zur rechten Zeit und habe auch großer Bedeutung. Der Politiker hat dazu gesagt er wolle schon bald einen weiteren Besuch in der Filiale abstatten um sich einfach weiter zu informieren und zu sehen in welche Richtung sich alles entwickeln wird und welche Ergebnisse die Kampagne bringen wird. Daher sehe auch die Zusammenarbeit als sehr wichtig und ist gerne bereits für weiteres.

Leider sieht es so aus, die potenziellen Fallstricke zeichnen sich immer mehr ab. So sieht es auf jeden Fall Boulton und erklärte dies auch so. Daher ist es ganz klar die bessere Variante, für persönliche Treffen zwischen den Unternehmen der Branche und den Abgeordneten zu sorgen. Diese seien eindeutig effektiver wie Briefe oder Mails mit den Anliegen der Branche zu versenden. Das persönliche Gespräch ist immer viel effektiver. Daher wolle man auch künftig in diesem Sinne die Beziehungen so aufbauen und den Kontakt zueinander pflegen.

Nun kommt es zu einer Überarbeitung des Glücksspielgesetz

Das Hauptthema von Diskussionen in der englischen Glücksspielindustrie ist derzeit die Überarbeitung des Glücksspielgesetz was erwartet wird. Das geplante Vorhaben stößt sowohl in der Politik als auch in der Breite auf offene Ohren und bekommt auch entsprechende Unterstützung. Die Regierung will das Vorhaben noch in diesem Jahr auf den Weg bringen. Das Thema wurde zu einem politischen Manifest im Jahr 2019 und sogar verankert im Wahlversprechen.

Die Überarbeitung in England soll das Land zum weltweit sichersten Glücksspiel Ort machen, so die Aussage von der Konservativen Partei. Der Gambling Act wird von Parteiseiten sogar als ein Gesetz bezeichnet welches absolut perfekt für das digitale Zeitalter ist. In der Überarbeiteten Version ist auch zum Beispiel verboten Dispositionskredite anzubieten. Auch soll es zu Werbebeschränkungen für alle Anbieter von Glücksspielen kommen. Zudem soll ein Verbot kommen für die Bezahlung mit Kreditkarten.

Im Visier sind auch Lootboxen

Lootboxen sind nach wie vor ein sehr viel diskutiertes Thema. Diese sollen ebenfalls verboten werden. Was sind Lottboxen eigentlich? Dabei handelt es sich um nichts anderes als um Schatztruhen in der virtuellen Welt in Gaming-Apps wie Mario Kart und Videospielen. In diesen Schatztruhen befinden sich immer ganze Sortimente an Spielgegenständen. Das können Trikots, Werkzeuge, Waffen und auch Kostüme sein. Alle diese Gegenstände bringen dem Spieler Vorteile und diese können eben gesichert werden. Damit der Schlüssel für die Truhen ausgehändigt werden kann, müssen eben entsprechende kleinere Geldsummen bezahlt werden. Welche dann Mikrotransaktionen genannt werden.

Aber um welchen Gegenstand in der Kiste es sich handelt, das bleibt ganz alleine dem Zufall überlassen. Dadurch könnte es zu einer hohen Gefahr für Kinder und Jugendlichen werden, die eben auch den Risiken des Glücksspiels ausgesetzt sind. So auf jeden Fall sehen es die Kritiker der Lootboxen. In den Niederlanden ist es bereits so, dass diese Beutekisten bereits verboten sind, ebenso ist das in Belgien der Fall. In England wurde jetzt durch die YGAM Bildungsorganisation eine Initiative gestartet, die für die notwendige Aufklärung gedacht ist.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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