Casinos in Macau leiden an Besuchermangel

In Macau sind die Casinos wieder geöffnet worden. Aber leider ist der erwartete Ansturm bisher noch immer vollkommen ausgeblieben. Es ist sogar so dass man kaum Spieler an den Spieltischen antreffen kann. Ganze zwei Wochen war alles komplett geschlossen worden und eigentlich hatte man erwartet, dass der Ansturm dementsprechend groß sein werden würde und dass viele die gerne spielen möchten, wieder an die Tische zurückkommen würden. Doch aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen, blieb dieser Ansturm gänzlich aus.

Doch dazu sollte auch angemerkt werden, dass obwohl die Casinos jetzt wieder geöffnet wurden überall noch Reisebeschränkungen und Reisewarnungen ausgesprochen werden. Was ganz einfach zur Folge hat, das Chinesen die vom Festland her kommen wollen würden, dazu einfach nicht in der lage sind, da die Einreise immer noch unmöglich ist. Aber ganz genau diese Gäste bringen in der Regel den größten Umsatz für die Betreiber. Und obwohl es diese Einschränkungen gibt, hat die Sonderzone der Chinesen allen anderen Glücksspiel Märkten gegenüber einem wesentlichen Vorteil und ist sozusagen einen Schritt voraus.

Die Osterfeiertage wurden zum Reinfall anstatt zum Knaller

In Macau ist die Glücksspielbranche allen anderen auf der Welt einen großen Schritt voraus. In Deutschland zum Beispiel ist noch alles geschlossen aber in Macau darf offiziell schon wieder seit dem 19.02.2020 in den Casinos gespielt werden. Davor aber haben alle Betriebe ihre Pforten vom 04.02.2020 für rund zwei Wochen schließen müssen. Von Seiten der Betreiber ist man allerdings davon ausgegangen, dass die Gäste schnell wieder nach der Wiedereröffnung in die Casinos kommen würden. Aber leider ist der erhoffte Ansturm bisher ausgeblieben. Spürbar war das vor allem aber über die kompletten Osterfeiertage.

Die Casinos in Macau sind an Ostern in der Regel traditionell mit Spielern aus China sehr gut besucht. Aber in diesem Jahr eben ist alles komplett anders, die Besucher, welche von den vorherigen Jahren erwartet wurden kamen nicht. In der Presse war es bereits zu lesen, die großen und bekannten Casinos wie Wynn Palace, Wynn Macau, MGM oder auch Macau City of Dreams hatten in der Osterwoche durchschnittlich acht spielende Gäste an den Automaten und sieben Spieler an den Tischen.

Ein großes Problem haben demnach die Glücksspielanbieter mit den Reisebeschränkungen. Vor allem wurde es den chinesischen Spielern unmöglich gemacht die Casinos in Macau besuchen zu können. Nun ist es aber mittlerweile so, dass die harten Einreisebeschränkungen etwas gelockert wurden. Aber grundsätzlich habe viele der Chinesen momentan noch keine Lust nach Macau zu reisen.

 

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In Macau hat sich die komplette Situation verschlechtert

80 Prozent an Umsatzrückgang hatten die Casinos im vergangenen Monat zu beklagen. Nachdem es dann zu einer Verschlechterung der Situation gekommen ist und auch die Einschränkungen noch härter wurden, sind die Betreiber eigentlich davon ausgegangen, dass sich die Situation jetzt im April wieder entspannen würde und somit auch der Umsatz wieder wesentlich ansteigen würde. Gestiegen ist der Umsatz zwar aber leider nur sehr verhalten. Was für die Unternehmen schlecht ist, denn diese hatten sehr viel in Umbauten und Renovierungen investiert.
Viele Bereiche in denen gespielt wird sind renoviert worden. Die Tische bekamen zum großen Teil neue Bezüge und auch die Möbel wurde erneuert. Bis die Ausgaben die getätigt wurden wieder eingenommen sind, wird das sicherlich nicht eine ganze Zeit in Anspruch nehmen. hinzu kommt, dass die Besucherzahlen in den Casinos von Macau nur sehr spärlich sind. Das ist für die Casinos sehr hart, denn schon im letzten Jahr gab es Einbrüche die ein großes Loch in die Kassen gebracht haben. Nun ist es mittlerweile nach den Schließungen immer mehr zum Problem geworden.Macau kommt dabei immer mehr in Bedrängnis.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht, denn die Entwicklung zeigt es gerade, es wird nicht mehr lange dauern und die Chinesen werden wieder vom Festland her nach Macau zum spielen kommen. Die Reise wird dann sicherlich wieder von vielen gerne in Kauf genommen um die Hochburg des Glücksspiels zu besuchen. Und wenn das soweit ist, dann dürfte es auch dazu kommen, dass sich der Umsatz wieder zum positiven entwickeln wird.

Casinos in Macau leiden an Besuchermangel - CasinoTopDer große Boom ist Liechtenstein ist gestoppt

Auch überall in Europa ist die landbasierte Glücksspielbranche hart von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Mittlerweile ist es so, dass es schon zu einigen Spannungen und Lockerungen kommt. Aber in anderen Ländern ist die Lage noch deutlich angespannt. In Liechtenstein beispielsweise.

In dem Land wurde in den letzten paaren Jahren ein Boom im Bereich Casino erlebt. Und natürlich hat man da auch finanziell sehr davon profitiert. Immerhin wurde im Jahr 2019 ein Umsatz in Liechtensteiner Casinos von etwa 80 Millionen Schweizer Franken generiert. Davon sind an den Staat immerhin eine stolze Summe von etwa 30 Millionen Schweizer Franken geflossen. Im Jahr 2018 lag der Betrag an Steuern bei etwa 19 Millionen Schweizer Franken.

Dieser Ansturm aber ist jetzt erstmal unterbrochen worden. Seit dem 17. März 2020 sind alle Casinos in Liechtenstein geschlossen, da dies von der Regierung angeordnet wurde. Dies sorgte natürlich im selbsternannten “Las Vegas von Europa” für sehr viel Unruhe. Der Sprecher der Casinos Austria AG Martin Frommelt, äußerste sich dem Handelsblatt gegenüber:

“Wir haben 2019 pro Tag einen Bruttospielertrag von 60.000 Schweizer Franken erzielt, der nun natürlich fehlt.”

Im Glücksspiel liegt die Zukunft

Der Glücksspielmarkt erlebt jetzt gerade seine erste derbe Krise, deren Dauer nicht abzusehen ist. Aber dennoch will man auf jeden Fall der Branche treu bleiben. Wenn es nach Plan laufen wird, dann werden die Anlaufstellen im Fürstentum Liechtenstein von bisher 4 auf etwa sechs Anlaufstellen erhöht werden. Es sollen sich noch zwei weitere Casinos zu den bereits bestehenden in Schaanwald, Triesen, Bendern und Ruggell hinzugesellen und für Glücksspiel Begeisterte ihre Tore öffnen

Vor allem sind es ausländische Investoren die mit einsteigen wollen. Gerade aus den angrenzenden Ländern wie Österreich zeigt sich sehr viel Interesse. Das alles hat auch seinen Grund, denn Liechtenstein grenzt an einigen Ländern Europas und hat somit auch viel Grenzverkehr. Viele Casinos lassen sich daher auch in der Nähe von Grenzen nieder. Sobald es dann bezugnehmend aus den Reisebeschränkungen zu Lockerungen kommen sollte, ist davon auszugehen, dass der Boom unvermindert fortgesetzt wird.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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