Die Löwen Gruppe wird wieder hochgefahren

So langsam kommt wieder Leben in die Glücksspielindustrie. Nach dem Shutdown werden die verschiedenen Unternehmen langsam wieder hochgefahren. Das ist auch für die Löwen-Gruppe gültig. Das Unternehmen hat schon vor einem Monat sehr umfangreiche Maßnahmen umgesetzt um die Mitarbeiter zu schützen. Die Maßnahmen aber scheinen wieder zurückgeschraubt zu werden.
Wie nun bekannt wird werden von dem Konzern aus schon die ersten Mitarbeiter wieder aus der Kurzarbeit geholt. Somit kann die Produktion so schnell wie möglich wieder starten und hochgefahren werden. Auch die Löwen Gruppe schließt sich gleichzeitig den Kritikern der Politik an. Auch sie machen es der Novomatic und der Gauselmann Gruppe gleich. Sie setzten sich dafür ein, dass die illegalen Glücksspiel Angebote nicht gestärkt werden.

Mitarbeiter kommen zurück aus der Kurzarbeit

Die Löwen Gruppe aus Deutschland bereitet gerade alles vor um in der Bundesrepublik den Glücksspielmarkt wieder zu eröffnen. Nachdem man viele Wochen nicht wusste was kommen wird und wie es weitergehen wird, kann man jetzt glauben, es wird weitergehen und zwar einen großen Schritt nach vorne. Man hat den Medienunternehmen VRM unter anderem der Allgemeinen Zeitung erklärt, man würde das Wiederanfahren der Produktion als sehr positives Zeichen werten. So erklärte es Dr. Daniel Henzgen. Er ist Mitglied der Geschäftsführung.

Nun ist man sehr zuversichtlich und hofft darauf, die Produktion wieder hochfahren zu können. Natürlich hofft man auch darauf, dass auch die Spielhallen wieder ihre Türen öffnen dürfen. Sollte dieser Fall eintreten, dann könnten im Idealfall 4.000 Mitarbeiter wieder aus der Kurzarbeit zurück in das Unternehmen kommen. 50 der Mitarbeiter sind bereits zurückgekommen aus der Kurzarbeit an den Hauptsitz nach Bingen. Sie werden alle Vorbereitungen treffen, um die Produktion wieder hochfahren zu können.

Die Gruppe sei auf jeden Fall gewappnet und für die Zeit der Krise bestens vorbereitet, so berichtet es Daniel Henzgen. Aber ganz klar ist auch, die Gruppe stehe in einer Abhängigkeit von Kunden und den Betreibern der Spielhallen. Liegen die Umsätze bei einem Minimum oder besser gesagt bei null, so hat das auch Auswirkungen auf die Löwen Gruppe. Die Lage kann mit der Gastronomie verglichen werden. Bei den Spielhallen handelt es sich zum größten Teil auch um mittelständische Betriebe. Und genau diese stehen während der Corona-Pandemie sozusagen mit dem Rücken an der Wand.

 

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Die Unternehmen auf dem Markt sind alle Systemrelevant

Das nun für die Betreiber der Branche die Lage sehr bedrohlich ist, hätte soweit gar nicht kommen müssen ist die Meinung von Henzgen. Alle Spielhallen können die Hygienevorschriften definitiv einhalten. Der Mindestabstand, die Maskenpflicht, Zugangsbeschränkungen und Desinfektion seien problemlos durchzuführen und einzuhalten. Zudem gib es ein Gesetz welches sagt es muss eine Fläche von zwölf Quadratmeter pro Spielautomaten vorhanden sein. Somit ist es überhaupt kein Problem den Mindestabstand einzuhalten.

Der Verantwortliche der Löwen-Gruppe sagte „Es muss gefragt werden, wo die Ansteckungsgefahr hoch ist und wo sie niedrig gehalten werden kann. Und das sollten dann auch diejenigen sein, die öffnen dürfen“. Spielhallen und Casinos gelten eben nicht als systemrelevant so Henzgen weiter und meinte weiterhin zu der Situation „Unsere über 4.000 Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze gefährdet sind, dürften das wohl anders sehen“. Ein weiteres Argument von seiner Seite wäre, dass er der Ansicht ist, alle Unternehmen die auf dem Markt sind und dem erhalten des Systems beitragen, was alle sind, wären auch systemrelevant. Und genau dieser Satz macht auch Sinn, denn letztendlich gehören ja auch alle zu einer funktionierenden Marktwirtschaft.

Henzgen ist der Ansicht, das momentane Verhalten und die Behandlung kann ganz klare Nachteile der Branche gegenüber bringen. Die Entwicklung in der Corona-Pandemie geht eindeutig von Seiten der Spieler in eine Richtung. Und damit ist ganz klar der illegale Bereich gemeint in den viele Spieler abwandern und eben auch entsprechend ausweichen werden. Diese Anbieter die im Die Löwen Gruppe wird wieder hochgefahren Element - CasinoTopillegalen Angebot sind zahlen keinerlei Steuern in Deutschland. Die Anbieter verdienen damit recht viel Geld aber Arbeitsplätze werden keine geschaffen. In Zeiten von Corona sind illegale Anbieter die wahren Gewinner. Wenn man im Vergleich die legalen und verlässlichen Unternehmen sieht. Sie bieten sichere Arbeitsplätze und zahlen auch Steuern an den deutschen Staat. Genau das ist nach der Krise eben auch sehr wichtig vor allem auch am Standort im Bundesland Rheinland-Pfalz.

Die Diskussionen müssen aufs neue Beginnen

Der Löwen-Mann wagt einen Blick in die Zukunft und ist sich sicher, dass gerade in Rheinland-Pfalz ein großes Problem zu erwarten ist. Denn bis 2021 sollen 65 Prozent aller legalisierten Spielhallen abgeschafft werden. Und dabei wird es so laufen, dass die illegalen Anbieter eine regelrechte Konjunktur erleben werden und das soll alles andere als gutgeheißen werden. Und gerade jetzt im Zeichen der Covid-19 Pandemie wird sich erst wieder zeigen, worauf die Glücksspielindustrie schon immer hinweist. Die Minimierung des aktuellen legalen Angebotes ist absolut keine oder sogar eine falsche Option. Das dient in keiner Weise dem Schutze des Spielers, denn diese werden eben entsprechend auf illegale Angebote ausweichen. Henzgen ist sich ganz sicher, die Diskussion muss auf jeden Fall neu aufgerollt werden.

Dieser Meinung ist nicht nur Henzgen, denn erst kürzlich hat sich der Paul Gauselmann, Gründer der Gauselmann Gruppe ebenfalls zu dieser sehr kritischen Sache geäußert. Auch er gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Spielerschutz wichtiger denn je ist. Und dazu gehört eben auch, dass die legalen Spielbanken, Spielhallen und Casinos so schnell wie möglich wieder öffnen dürfen sollten. Gauselmann ist sich absolut sicher, die Abwanderung vom legalen Bereich der Spieler in den illegalen Bereich lässt sich gerade sehr gut beobachten. Der Chef der Firma erklärt dazu folgendes:

“Unter diesen Umständen können wir derzeit nicht an der Erfüllung des im Glücksspielstaatsvertrag formulierten Auftrags mitarbeiten, den natürlichen Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete Bahnen zu lenken und der Ausbreitung illegaler Glücksspielangebote entgegenzuwirken.”

In der Gauselmann Gruppe ist man momentan damit beschäftigt sich auf die Wiedereröffnung in bälde vorzubereiten. Verschiedene Teams der Entwicklung und Produktion sind gerade damit beschäftigt neue Produktangebote zu schaffen. Wann es denn jetzt zu einer vollständigen Öffnung der Spielbanken und Spielhallen kommen wird ist nicht ganz klar. Vor allem wenn der normale Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Zu hoffen ist, dass im Mai endlich die Wiedereröffnung erfolgen wird. Die finalen Entscheidungen werde aber durch die Politik getroffen.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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