In England stehen die Casinos vor der Wiedereröffnung 987

In England hat die Regierung nun endlich ein Datum für die Wiedereröffnung der Casinos in England genannt. Am 01. August 2020 ging es endlich weiter. Der Industrieverband Betting and Gaming Council (BGC) begrüßt diese Entscheidung sehr. Der Verband hatte sich zuvor sehr stark für die Wiedereröffnung der Spieleinrichtungen stark gemacht. Schottland und Wales sind dazu aufgefordert dem englischen Entschluss zu folgen. Mit welchen Entwicklungen ist denn nun zu rechnen?

Für 12.000 Mitarbeiter geht es weiter

Mehr als drei Monate wurden sämtliche Spiele Etablissements geschlossen und jetzt wurden die Casinos in England wieder geöffnet. So hat es Boris Johnson der Premierminister von Großbritannien vor einigen Wochen entschieden. Die BGC begrüßte diesen Schritt sehr, denn er hat sehr lange auf sich warten lassen. Der Verband etablierte sich im Jahr 2019, durch ihn wurden zum einen die vielen Arbeitsplätze und zum anderen die wirtschaftlichen Beiträge in den Vordergrund gestellt.

Der neue Glücksspiel Verband hat sich schon im Vorfeld stark dafür eingesetzt, dass die Spielstätten Wieder öffnen dürfen. Diese wurden am 20.Mai geschlossen und von Seiten des Verbandes wurde gefordert, dass die Spielstätten im Juli schon öffnen dürfen. Der Verband kritisierte aufs Schärfste, dass die Casinos noch immer geschlossen bleiben mussten und andere landesbasierte Glücksspiele Betriebe bereits wieder geöffnet werden durften. So öffneten am 4 Juli bereits die Bingohallen und die Wettbüros durften am 15. Juni die Pforten öffnen.

Michael Dugher der Chef von BGC sagte es ist eine Freude zu sehen, dass am 01. August nun endlich die Casinos wieder öffnen dürfen. So könne auch das Gastgewerbe und der Tourismusbereich unterstützt werden. Für 12.000 Mitarbeiter aus dem Bereich des Casino Sektors bedeutete dies, dass sie endlich an ihren Arbeitsplatz zurückkehren konnten.

Einen besonderen Dank hat Daugher an Oliver Dowden den DCMC-Außenminister, an Nigel Hiddleston den Staatssekretär und an viele weitere Abgeordneten gerichtet. Der Dank ist an alle gegangen, die dazu beigetragen haben, dass es nun zu diesem endgültigen Datum zur Wiedereröffnung gekommen war. Alle BGC Casinos haben alles dafür gemacht, die Strengen Vorschriften der Regierung umsetzen und erfüllen zu können. Dennoch dauerte es sehr lange, bis die erwartete Freigabe der Wiedereröffnung von der Regierung bekannt gegeben wurde.

In Wales und Schottland herrscht Ungewissheit

Dugher forderte zudem Schottland und Wales dazu auf ohne weitere Verzögerungen dem Beispiel von England zu folgen. Mehr als 2.000 Angestellte sind vollkommen ohne Information wann es zu einer Wiedereröffnung kommen wird. Alle Angestellten sind im Moment nicht arbeitsfähig. Für die 12.000 Angestellten in England ist die Situation; nicht zu wissen wie es mit der Arbeit weitergehen wird vollkommen unerträglich gewesen.

Laut Dugher sind es die Behörden in Wales und Schottland schuldig endlich mal den Beschäftigten reinen Wein ein zu schenken und sich aus der Ungewissheit zu befreien. Immerhin sind es 2.000 Menschen die in völliger Ungewissheit leben müssen. Auch diesen muss geholfen werden an den Arbeitsplatz zurückkehren zu können.

Diese Ungewissheit ist vollkommen begründet schaut man sich das Beispiel des Markt Riesen Genting UK an. Dieser hat jetzt bekannt gemacht mindestens 1.642 Mitarbeiter entlassen zu müssen, damit den wirtschaftlichen Einbußen standgehalten werden kann. Das Unternehmen hat erklärt er werde alles dafür tun um die Zahl der geplanten Entlassungen reduzieren zu können. Doch leider sorgt das fehlende Datum zur Wiedereröffnung für keine guten Prognosen. Für weitere Unklarheiten sorgt der fehlende Corona Schutzrahmen von offizieller Seite.

 

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Der BGC will Schäden begrenzen und setzt sich ein

Der BGC drängte die britische Regierung seit einiger Zeit schon darauf hin einen genauen Zeitpunkt für die Wiedereröffnung zu nennen und diesen Termin auch zu fixieren. Zusätzlich wurde die Diskussion angefeuert seit es zur schrittweisen Rückkehr des Profisports in England gekommen ist. Der Glücksspiel Verband hat in der Zeit wirklich alles dafür getan um seine Mitgliedsunternehmen und selbstverständlich auch vor Entlassungen und wirtschaftlichen Schäden zu schützen.

Dugher macht sich große Sorgen, dass die Verzögerungen zu weiteren großen Schäden in den Unternehmen sorgen wird. William Hill, Fluttee Entertainment, Playtech, GVC Holdings und die Rank Group gehören zu dem Verband BGC und der hatte einen offenen Brief an den Schatzkanzler von England gesendet. In den Brief ging es auch darum, dass die Regierung wöchentlich etwa 5 Millionen Pfund durch den Sektor an Einnahmen verliert.

Zudem ist darauf hingewiesen worden, dass im Jahr 2019 Casinos im Durschnitt etwa 5,7 Millionen Pfund Steuern bezahlt haben. Daher ist man darüber auch wirklich sehr enttäuscht, dass Casinos nicht zu der Branche gehört haben, die am 04. Juli 2020 wieder öffnen durften. Casinos würden wirklich sehr gerne wieder öffnen und damit einen Beitrag für die Wirtschaft leisten. Und das ohne dem Ministerium auch noch Geld zu kosten. So die ganz klare Ansage des BGC.

Nun wird eine finanzielle Unterstützung gefordert

Casinos sind länger schon bereit seine Kunden und die Mitarbeiter empfangen zu können. Denn es gibt eine sehr große Reihe an Maßnahmen die seit Covid-19 eingeführt sind, die eben auch eine Ansteckung verhindern. Die Installation von Plexiglas-Bildschirmen und Desinfektionsgeräte sind gesichert. Auch Track-and-Trace-Systeme sind eingerichtet und die Einhaltung sozialer Vorschriften sind ebenfalls sicher

Was das Finanzielle betrifft, so hat man nun bei der Regierung einen Aufschub der Mehrwertsteuer- und Einkommenssteuer-Zahlungen eingefordert. Zusätzlich wurde gefordert einem Entlastungspaket zuzustimmen was das gesetzliche Krankengeld betrifft und das für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Des Weiteren ist gefordert worden für alle Freizeit-, Gaststätten-, und Einzelhandelsbetriebe einen 12-monatigen Urlaub zum normalen Geschäftstarif zu gewähren. In diese Rubrik gehören auch die Casinos.

Dugher sagt ganz klar, die Warteschleife für das Verbleiben der Wiedereröffnung kostet ganz klar viel mehr Geld. Denn das hat zur Folge, dass Unternehmen und Mitarbeiter sich in einer Art Zustand der Bereitschaft befinden. Dazu gehören auch die hohen Kosten der Instandhaltung der Etablissements. Darunter fallen auch die Ausgaben für die Personalausstattung, die Reinigung der Räumlichkeiten und auch das Auffüllen der Vorräte. Nun könnte mit der Bekanntgabe endlich wieder Hoffnung aufkommen.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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