NBO ist jetzt mit LeoVegas gewachsen

LeoVegas ist ein Online Casinobetreiber aus Schweden. Dieser ist nun dem Norsk Bransjeforening for Onlinespill (NBO) dem norwegischen Glücksspiel Verband beigetreten. Damit soll er boomende Markt der durch die Regierung in Norwegen stark eingeschränkt wird wieder zu stärken. Die Norsk Bransjeforening for Onlinespill reagiert derweil und setzt sich für die Aufhebung des Glücksspielmonopols in Norwegen ein. Der Beitritt des marktführenden Riesen scheint dabei ein bedeutendes Signal zu sein, für die Fronten die sehr verhärtet sind.

Im Fokus steht die moderne Glücksspiel Politik

LeoVegas ist ein Online Glücksspielanbieter der auf Malta lizenziert ist. Bekannt ist der Anbieter durch viele Erfolge Slots wie, Cats, Ariane oder auch Starburst. Und nun ist der Betreiber ein neues Mitglied des Norsk Bransjeforening for Onlinespill, dem Norwegischen Glücksspiel Verband. Der Verband ist vor 18 Monaten gegründet worden. Der Leiter des Verbandes ist Carl Fredrik Stenstrøm und mit dem Beitritt sind es nun fünf Mitglieder an der Zahl. Weitere Mitglieder außer LeoVegas die auf dem Markt alles andere als unbekannt sind wären ComeOn, Betsson Group, Gaming Innovation Group (GiG) und die Kindred Group.

Die Regierung in Norwegen geht schon seit vielen Jahren mit sehr harten Bandagen gegen das Online Glücksspiel vor und will an dem bisherigen Monopol festhalten und das ist auch der Hintergrund des Beitrittes. Momentan schaut es so aus, dass Norsk Tipping und Norsk Rikstoto die einzigen Betreiber sind die in Norwegen eine Lizenz besitzen. Leider ist es nicht so den Markt in geordnete europäische Bahnen zu lenken, denn der Markt der immer mehr am boomen ist, wird eher immer mehr eingeschränkt. LeoVegas will sich für eine Glücksspiel Reform einsetzen die recht umfassend sein soll.

Der Leiter der NBO Stenstrøm war ehemaliger kaufmännischer Direktor von Norsk Rikstoto dem Pferderennsport Monopol. Es sein ein sehr wichtiges Signal in Richtung Regierung. Er meint den Beitritt von LeoVegas der börsenorientiert ist. Der Verband fühlt sich durch das Interesse des Anbieters bestätigt eben sehr gute Arbeit zu leisten. Innerhalb kurzer Zeit ist es gelungen ein ernstzunehmender Verband zu werde und eine wichtige Rolle in der Gaming Debatte in Norwegen zu führen.

Der Kommunikationsdirektor von LeoVegas Hans Uhrus hat zugegeben, dass man definitiv von der Arbeit und den Fähigkeiten des NBO sehr beeindruckt ist und daher wolle man ihn gerne stärken. Nun will man sich gemeinsam gegen das Monopol des Glücksspiels stellen und eine geeignete Lösung für alle erarbeiten. Diese aber muss zwingend der neuen und der modernen Glücksspiel Politik gerecht sein. Im gleichen Atemzug wird auch gefordert, das Werbeverbot in Norwegen zu annullieren.

Das Glücksspielmonopol steht in der Kritik

Seit der NBO gegründet ist drängt er darauf das Monopol in Norwegen fallen zu lassen. Dafür sollte es ein faires Lizenzsystem für allen seriösen Anbieter geben. Die Argumente für das neue System sind sinnvoll denn somit soll der Markt eine kontrollierte Kanalisierung bekommen. Dadurch könnten ohne weiteres Kultur- und Sportprojekte finanziert werden. Zudem ist es durchaus vorstellbar die Kunden von den illegal angebotenen Seiten wieder abzuziehen, wo in der Regel nur ein mangelhafter Spielerschutz vorhanden ist.

Norwegen und Finnland sind momentan die einzigen Länder die in er europäischen Union das Monopol im Glücksspiel aufrechterhalten. So der Hinweis von der NBO. Das aber ist immer nur dann ratsam, wenn diese auch im Sinne des Verbraucherschutzes ist. Was aber momentan eben so nicht der Fall ist, schaut man sich die aktuellen Statistiken an. 250.000 Norweger aber sind es, welche ausländische Dienstleistungen im Online Glücksspiel nutzen.

Das Wachstum im Internet boom und wird immer größer und von mehr Bedeutung, das kann man seit längerem beobachten so die Worte von Stenstrøm. Die Glücksspiel Produkte und die Spieler kennen mittlerweile keine nationalen Grenzen mehr und daher ist auch das Modell mit den exklusiven rechten absolut veraltet. Schaut man sich die Realität an so stellt man fest fast die Hälfte aller Spieler ist bei Anbietern außerhalb Norwegens aktiv. Daher ist das Land dringend auf neue Instrumente angewiesen, denn nur noch so kann der Markt reguliert werden und es kann gelingen unseriöse Anbieter herauszufiltern und diese auszusortieren.

Der Spielerschutz ist durch das Monopol gefährdet

Das Glücksspielmonopol wird immer wieder kritisiert und das alles hat auch seinen berechtigten Grund. Eine besorgniserregende Studie die von der Universität Bergen durchgeführt und von der Regulierungsbehörde Lotteritilsynet in Auftrag gegeben wurde, zeigt eine Entwicklung die besorgniserregend ist. Immerhin sind es 55.000 Personen die in Deutschland unter Problemen mit dem Glücksspiel leiden. Was einen ganz klaren Anstieg einer Studie aus dem Jahre 2015 zeigt. Zu diesem Zeitpunkt waren es 34.000 Menschen die Probleme hatten, was nun eine ganz klare Ansage ist. Insgesamt waren es 9.000 Menschen die befragt worden sind und das in einem Altem zwischen 16 und 74 Jahren

Über diese doch sehr negative Entwicklung in die falsche Richtung hat sich der NBO sehr besorgt präsentiert. Es kann daher auch nur eine einzige Lösung geben das Problem anzugehen und das ist es das Monopol des Glücksspiels zu beenden. Würde es zu einer Änderung des Gesetzes kommen, dann wäre es möglich die Aktivitäten der Kunden viel besser zu kanalisieren. Immer mehr Kunden wandern in Richtung der illegalen Webseiten ab und das ließe sich mit der Änderung verhindern oder zumindest reduzieren. So wie es jetzt eben auch die Schweden vorgemacht haben mit der Neuregulierung des Marktes.

Norwegen will seinen Regeln treu bleiben

Die Regierung in Norwegen ist fest entschlossen an ihren Regeln und Gesetzen festzuhalten und das trotz allen Argumenten für eine neue Regulierung. Erst jetzt ist der EU-Kommission eine überarbeitete Version für die Glücksspiel Gesetzgebung zur Ratifizierung vorgelegt worden. In diesem Entwurf geht es um eine Vereinheitlichung des Glücksspielgesetz, des Totalistorgesetzes und des Lotteriegesetzes. Damit sollen laut der Regierung und Norwegen alle Probleme im Bereich Glücksspiele gelöst werden.

Glücksspiel soll damit in verantwortungsvoller Weise stattfinden, so erklärte es ein Sprecher. Und genau das ist es was die norwegische Glücksspiel Politik als Ziel hat. Problematische Glücksspiel Aktivitäten gilt es zu verhindern und Spieler die gefährdet sind sollen geschützt werden. Zudem ist es ein weites Ziel private Gewinne die sich aus Glücksspielen ergeben zu verhindern und kriminelle Aktivitäten sollen gestoppt werden.

Das bestehende Verbot mit ausländischen Anbietern Zahlungstransfers einzugehen soll in der Zwischenzeit auf jeden Fall bestehen bleiben. Der Leiter von Norsk Tipping für verantwortungsvolles Glücksspiel, Bjørn Helge Hoffmann hat erklärt Norwegen hat ganz klar ein Problem mit dem Glücksspiel. Dennoch wäre das kein Grund sich gegen ein Monopol im Glücksspiel auszusprechen, ganz im Gegenteil es wäre anzuraten dieses noch zu stärken. Welche Entwicklungen sich ergeben werden bleibt mit Spannung abzuwarten.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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