War der Crown Chef vollkommen ahnungslos?

Die Junket Operator-Affäre sorgte im August 2019 für einen Skandal im ganzen Land Australien und dabei ging es um das Crown Resort einem Casino Riesen. Es geht dabei um sehr hohe Schmiergelder und um kriminelle Verbindungen zu Organisationen aus China, die Ermittlungen laufen noch immer. Nun kam es zu einem Verhör von Joshua Preston, dem Chef der Rechtsabteilung von Crown Resorts, durch die Glücksspielaufsicht NSW (New South Wales). Er gibt an, keine Ahnung von diesen kriminellen Machenschaften gehabt zu haben, er sei vollkommen ahnungslos.

Die dritte Casino Lizenz von Crown steht auf dem Spiel

Die Glücksspielaufsichtsbehörde von NSW sagt aus, Joshua Preston der Chef der Chef der Rechtsangelegenheiten bei Crown hatte keine Ahnung von der Problematik seines Arbeitgebers und den dubiosen Junket Operator Geschäften. Er war sich absolut nicht über die schlechte Regulierung der in Macau sitzenden Agenturen bewusst. Zudem würde fast keine Überprüfung auf die Verbindungen stattfinden. Preston ist für die Einhaltung der Gesetze bei Crown Resorts verantwortlich aber dennoch habe er nichts von alledem mitbekommen.

Als das alles bei der Anhörung von Preston herauskam hat er entsprechend sehr überrascht von all dem reagiert, als klar wurde viele der Junket Partner von James Packer der ehemalige Crown Chef Verbindungen zum organisierten Verbrechen in China haben. Der Glücksspielaufsicht konnte Preston des Weiteren nicht sagen, ob es durch Crown zu Überprüfungen der Partnerschaften mit Junket gekommen ist. Und das obwohl es bereit 2014 Berichte aufgetaucht sind die auf kriminelle Verbindungen hingewiesen haben.

Am 27.07.2020 fand die erste öffentliche Anhörung von Preston statt. Dabei stand im Mittelpunkt die Frage, ob es für Crown eine neue dritte Casino Lizenz für Crown geben soll. Dabei geht es um eine Lizenz im Resort in Barangaroo in Höhe von 2,4 Millionen Dollar. Diese Lizenz ist schonmal ausgestellt worden. Aber nun eben durch den Skandal wird die Lizenz auf ein weiteres auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft. Bereits im April schon sollte die Anhörung stattfinden, dieses ist jedoch auf einen eben auf den späteren Zeitraum verschoben worden.

Der Crown Skandal und seine Hintergründe

Im August 2019 hat alles begonnen und zwar mit einem investigativen Bericht. Dieser wurde in der The Sydney Morning Herald, The Age und 60 Minutes herausgegeben. In diesem Bericht kam es zu schweren Vorwürfen in Richtung des Unternehmens. Crown hat extrem reiche VIP Spieler auch China mit seinem dubiosen Geschäftsmodell angeworben. Schon innerhalb sehr kurzer Zeit, sind millionenschwere Beträge umgesetzt worden im Crown Casino Melbourne.

Junket Operators sind sozusagen Vermittler und diese sind dafür zuständig reiche Casino Gäste anzuwerben. Diese Mittelsmänner begleiten und betreuen die ausgewählten Personen und deren Gelder auf organisierten Glücksspiel Reisen und geben Auskünfte wie und wo die Gewinnchancen sehr hoch sind. In Australien darf diese Tätigkeit auch offiziell ausgeübt werden. Aber es dürfen keine Kunden an geworben werde die aus Ländern stammen in denen das Glücksspiel verboten ist. Sie wie das in China zum Beispiel der Fall ist.

Viele von den Junket Agenturen aus China sollen angeblich mit kriminellen Verbindungen zusammenarbeiten, so wie das eben auch im bei Crown der Fall ist. Wenn man den Berichten glaubt hat der Crown Junket-Partner Suncity angeblich mit einer illegalen Vereinigung aus China die sich The Company nennt kooperiert. Die Crown Casinos und Melbourne und in Perth sind dabei wohl infiltriert worden und es wurde im großen Umfang Geldwäsche betrieben. Dazu sind die High-Roller Räume und die Banknoten Crown für diese Zwecke verwendet. Der Betreiber habe keinerlei Zweifel oder Skrupel gehabt und hat dabei auch alle Risiken dabei in Kauf genommen. So lauten Kritik und Vorwurf von Seiten der Medien.

 

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Die Verbindungen sind politisch weitreichend

Die Affäre um Crown hat sich seit 2019 immer weiter ausgebreitet. Selbst das Konsulat in Australien welches die Einreisegenehmigungen ausstellt, soll angeblich ebenfalls in die kriminellen Machenschaften des Casino Konzerns beteiligt gewesen sein. Das zuständige Amt steht in Verdacht, den reichen Spielern aus China das Einreisen erleichtert zu haben indem das Visa beschleunigt ausgestellt wurde. Zusätzlich kommt hinzu, dass es angeblich dafür gesorgt haben soll standardisierte Kontrollen in der Sicherheit zu umgehen.

Zudem ist ein sehr hohes Mitglied von Labour und ein Geschäftsmann aus China mit in den Sog gezogen worden. Für beide ist der Privatjet von Crown bereit gestanden auch für Privatflüge und dieser soll auch von beiden genutzt worden sein. Bei dem Chinesen handelt es sich um Huang Xiangmo einem Milliardenschweren Immobilienhändler. Jamie Clements ist der Mann aus der Politik er war der Labour Generalsekretär aus NSW (New South Wales) dem australischen Bundesstaat.

Es wurde eine fragliche Verbindung festgestellt zwischen Xiangmo und Clements bei einer Anti-Korruptions Anhörung durch die Independent Commission Against Corruption (ICAC), diese hat in Sydney Australia stattgefunden. Im Verdacht steht Xiangmo könnte angeblich unter verschiedenen Politikern in Australien illegale Gelder von Spenden verteilt haben, die Untersuchungen laufen diesbezüglich noch immer. In Australien sind Parteispenden die aus dem Ausland kommen gänzlich verboten. Sicher ist aber, der Politiker hat eine Weinkiste von dem Milliardär überreicht bekommen in der 35.000 Dollar waren.

Mediale Hetze - ist Crown nur ein Opfer?

Noch immer werden die Vorwürfe gegen Crown Resorts vom Unternehmen komplett bestritten. Der Betreiber sieht sich selbst als Opfer der Medien. Dafür wurde jetzt sogar eine klärendes Werbeschreiben aufbereitet welches die Vorwürfe die weiterhin im Raum stehen klären soll. Den Medien wird dabei vorgeworfen in ihren Berichten Sensationsgierig zu sein und die Wahrheit zu verzerren.

Joshua Preston der Chef der Rechtsabteilung des Unternehmens und seine Erinnerungslücken unterstreichen die Haltung des Konzerns auf ein Weiteres. Leider werden sich auch durch diesen Auftritt die Debatten nicht abmildern. Ganz im Gegenteil, denn verhärten sich die Vorwürfe gegen das Unternehmen Crown oder bestätigen sich diese so kann es durchaus dazu kommen, dass die Lizenz komplett entzogen wird. Die Anhörungen sollen sich so schnell wie möglich dann fortsetzen.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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