Admiral Filialen werden von der Löwen Gruppe aufgegeben

Die Wett-Filialen von Admiral werden jetzt von dem Glücksspielkonzern der Löwen Gruppe aufgegeben. An der deutschen Politik werde dabei keine guten Wörter gelassen. Nicht nur die Corona-Pandemie ist alleine daran schuld, denn auch die Politik und das Verhalten spielt eine große Rolle bei dieser Entscheidung. Die Glücksspielregulierung der Deutschen ist dabei als Ursache genannt worden. Auch nach vielen Jahren der Verhandlungen, ist diese leider noch immer nicht wirklich reguliert.

Admiral Filialen werden von der Löwen Gruppe aufgegeben Element - CasinoTopEin privater Anbieter fehlt nun bei privaten Wetten

Der Deutsche Sportwetten Markt ist nun um einen sehr bekannten und privaten Anbieter ärmer geworden. Denn der Admiral Sportwetten Anbieter hat sich jetzt komplett aus dem land basierten Geschäft zurückgezogen. Das vor Ort Geschäft ist damit komplett aufgegeben worden. Dies wurde gerade jetzt erst von dem Konzern mitgeteilt. Der Grund ist neben der Covid-19 Pandemie wohl auch die Unfähigkeit der Politik die Glücksspielregulierung in den Griff zu bekommen. Bei dem Admiral Sportwetten Anbieter handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Löwen Gruppe.
Nun hatte die Deutsche Presse Agentur berichtet, dass mit Admiral Sportwetten einer der wenigen privaten und wirklich legalen Sportwetten Anbieter ihre Tore in Deutschland schließen wird. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz direkt vor Hamburg in Schleswig-Holstein in der Stadt Rellingen.

Weiter wird gesagt, Admiral Sportwetten hat in Deutschland die Wettshops schon Mitte März geschlossen. So wie es die Vorgaben der Corona Pandemie zu Eindämmung des Virus eben vorgesehen haben. Die Mitarbeiter der immerhin 17 Wettbüros befinden sich jetzt komplett in Kurzarbeit. Sehr hart ist das für die Mitarbeiter der Bundesländer die jetzt erst wieder ihre Geschäfte durch die Lockerungen öffnen durften. Das aber ist für die Mitarbeiter des Admiral Konzerns leider zu spät. Es heißt die Läden werden definitiv nicht wieder eröffnet und werden weiterhin geschlossen bleiben.

Die Branche mit den Wetten hat starke Einbrüche beim Umsatz zu beklagen

Durch die Corona-Pandemie leidet die komplette Branche unter massiven Einschränkungen und hat damit regelrecht zu kämpfen. Alle Großveranstaltungen sind abgesagt worden. Die Liga musste ebenfalls pausiert oder sogar ganz abgebrochen werden. Die Umsätze sollen in der kompletten Branche der Wetten um in etwa 95 Prozent eingebrochen sein. Aber die Admiral Gruppe macht dafür nicht nur alleine die Krise verantwortlich, sondern vor allem auch die deutsche Politik.

Im Jahr 2014 sind nach Angaben des Unternehmens in einem zweistufigen Prüfungsverfahren immerhin 20 Lizenzen vergeben worden. Somit hat dieser Prozess schon 3 Jahre nach der verabschiedung des Glücksspielstaatsvertrages angedauert. Sehr viele Anbieter, welche sich für eine solche Konzession beworben haben gibt es nicht mal mehr. Admiral gehörte zu den wenigen Unternehmen, welche eine Konzession erhalten hatten. Dazu gab die Firma direkt an, dass das dazu verwendete Verfahren, schon damals alles andere als rechtlich komplett sicher war. In der Folge daraus kam es zu einer Klagewelle von vielen Anbietern die eben keine Lizenz erhalten hatten. Und dadurch ist der illegale Markt natürlich auch entsprechend gewachsen.

Im Jahre 2017 hat sich Admiral dann nach eigenen Angaben dazu entschieden, nach der Duldung des Staates in Deutschland das Wettgeschäft anzukurbeln. Im April ist es dann im weiteren Verlauf zu Änderungen im Staatsvertrag gekommen und wieder ist ein Lizenzverfahren durch das Gericht gestoppt worden. Mitglied der Geschäftsführung von Löwen Entertainment Daniel Henzgen sagte dazu “Damit fehlt es weiter an Rechtssicherheit”.

 

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In der Politik mangelt es an Motivation

Die Vorwürfe von Admiral oder der Löwen Gruppe sind sicher auch zu einem Teil begründet. Leider hat es die Politik in Deutschland bisher nicht geschafft eine Regulierung für das online Glücksspiel einheitlich zu schaffen. Und zwar nicht mal ansatzweise in den vergangenen zehn Jahren. Und das sieht man als sehr gefährlich an, denn genau das macht jetzt die Schließung der Admiral Filialen deutlich. Bisher war es so, dass vor allem der staatliche Wettanbieter Oddset sehr durch die Anbieter Online gefährdet waren. Aber leider sind auch die privaten landes basierten Anbieter vor solchen Problemen nicht ordentlich geschützt. Nun aber kommt die gute Nachricht, wenn diese auch für Admiral zu spät kommt. Von den Ländern ist es nun geplant den Glücksspielstaatsvertrag neu zu überarbeiten. Angeblich sind die Vorbereitungen dafür schon am Laufen.

Die zuständigen Minister haben sich in ersten Gesprächen und Verhandlungen bereits darauf geeinigt, dass es dazu kommen werde, dass Online Glücksspiel Geschäft zu Legalisieren. Dabei sind dann nicht nur Sportwetten gemeint, denn auch Online Casinos sollen legal werden. Aber dazu muss zunächst erst eine Glücksspielbehörde einberufen werden die dann bundesweit aktiv werden kann. Diese soll dann für den Glücksspielmarkt die Rahmenbedingungen festlegen.

Die Behörde kann dann die von Unternehmen vorgelegte Bewerbungen prüfen und die Lizenz für den Markt in Deutschland erteilen oder aber auch ablehnen. Allerdings ist es gerade in dieser Zeit etwas schwerer die Verhandlungen mit den Ministern durchzuführen. Wie weit nun die Beratungen und die Verhandlungen fortgeschritten sind, lässt sich aufgrund der Corona-Krise nicht genau sagen. Grundsätzlich aber ist es so, dass es zu schnellen Taten kommen soll, denn der Zeitplan sieht es vor, dass 2021 die ersten Anbieter mit einer bundesweiten Lizenz auf dem Markt starten können sollen. Aber bis es wirklich soweit ist, gibt es noch jede Menge zu tun. Aber die Entwicklungen sind auf jeden Fall sehr erfreulich und machen die Glücksspielbranche und die Kunden sehr zuversichtlich.

Durch Corona kommt die Branche immer mehr in Schwierigkeiten

Natürlich ist die Industrie nicht nur mit der Entwicklung neuer Gesetze beschäftigt. Denn vor allem geht es gerade auch um die Covid-19 Pandemie und deren Folgen. Die Branche der Sportwetten hat in Folge der Absagen von Spielen und Veranstaltungen den Ansturm verloren. Was die Umsätze einbrechen lassen hat. viele wissen noch immer nicht wie und ob es überhaupt weitergehen wird. Sicher ist mittlerweile allerdings, dass in vielen Ländern etliche der Ligen für beendet erklärt worden sind. Und es ist auch nicht sicher, ob es wie eigentlich geplant im Herbst weitergehen kann. Das ist keine erfreuliche Situation für Wettanbieter und wird zur harten Probe werden. Ein kleiner Schimmer der Hoffnung ist aber dennoch vorhanden, denn in Deutschland soll die Bundesliga schon bald wieder gestartet werden. Das würde für Wettanbieter bedeuten, zumindest wieder etwas Geld einnehmen zu können.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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