Casinos in Macau wieder geöffnet

Nach der Schließung der Casinos in Macau haben diese seit dem 20.02.2020 wieder ihre Türen geöffnet. Schuld daran hatte das Coronavirus, als es ausgebrochen ist. Ganze 15 Tage lang blieben alle Spielbetriebe geschlossen. Dennoch ist es immer noch zwingend erforderlich, die Schutzmaßnahmen bedingungslos einzuhalten. Experten erwarten, dass es zu massiven Umsatzeinbrüchen kommen wird. Was wird das alles für das Glückspiel in Macau für Folgen haben?

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Das Coronavirus legte den Spielbetrieb in den Casinos von Macau über 14 Tage lahm. Im Umfeld der Casinos kam es immerhin zu 14 Infektionen. Mittlerweile haben die Spielcasinos den Betrieb wieder aufgenommen. Macau zählt zu einer Sonderverwaltungszone Chinas. Le WaiNong als Finanz- und Wirtschaftsminister im Amt, betonte aber alle Schutzmaßnahmen sind zwingend einzuhalten und das bedingungslos. Die streng verordneten Hygienemaßnahmen müssen in jeden Fall eingehalten werden.

Spezielle Anordnungen betreffen die Desinfektion und zudem muss bei Spielern und Mitarbeitern auf Fieber hin geprüft werden. Der Abstand zwischen den Tischen und Spielautomaten muss ausreichend sein, um die Gäste nicht zu gefährden. Die Anzahl der Spieler an Bakkarat Tischen ist von sieben auf drei oder höchstens vier Spieler herabgesetzt. Der Dealer muss einen Platz von den Gästen entfernet sein. Zentrale Wettstände wurden komplett untersagt.

Nach der Schließung am 04. Februar 2020 ist es zu keiner Neuansteckung gekommen. Alle Mitarbeiter und Gäste der Spielbetriebe müssen während des Betriebs zwingend Schutzmasken tragen. Die Lokalitäten werden von sechs verschiedenen Unternehmern betrieben die Konkurrenten sind. Dabei handelt es sich um SJM, Galaxy, Sands, MGM, Melco und Wynn so der Finanz- und Wirtschaftsminister Lei. Er sagte nach 30 Tagen können die Betriebe wieder anlaufen, die Schutzmaßnahmen sind aber einzuhalten.

Gäste bleiben fern

Nachdem die Spielbetriebe wieder eröffnet wurden, kam es zu ziemlich negativen Zahlen. Die Zeitung MDT (Macau DailyTimes) hat geschrieben, die Casinos sind so gut wie menschenleer. Die Tische seien fast ohne Spieler. Denn nur 30 Prozent der Gäste kamen bisher wieder in die Räumlichkeiten dieses Casinos. Bei genauerem betrachten, waren mehr Presseleute als Kunden bei der Eröffnung anwesend. Was für die Bedenken und Ängste der Gäste spricht.

MDT war bei verschiedenen Örtlichkeiten anwesend und das an den beliebtesten Casinos. Das StarWord ist wohl mit nur 15 Minuten Verspätung gestartet, was aber an den Vorbereitungen der Sicherheit lag. So sagen es die Mitarbeiter, alles ist vollkommen normal angelaufen, die Anweisungen werden strikt eingehalten, dennoch bleiben die Kunden aus. Gerade mal einige wenige Spieler sind anwesend gewesen, es soll nicht mehr wie eine Handvoll gewesen sein.

Die Ursache der ausbleibenden Besucher aber soll an dem Einreiseverbot, von China, Hong Kong und der Spielehochburg Macau liegen. In China sind Glücksspiele verboten, außer es handelt sich um die staatliche Lotterie. Pro Jahr reisen etwa eine Millionen Chinesen zum Spielen nach Macau. Diese Einreise aber ist immer noch verboten und keiner weiß, wann das Verbot aufgehoben wird. Bereits im Januar kam es in Macau zu einem Rückgang von 80 Prozent. Seit das Coronavirus ausgebrochen ist, entstanden schon Umsatzeinbußen in Millionenhöhe.

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Nur Casinos haben geöffnet

Die Angst vor der Ansteckung ist immer noch sehr hoch. Der Virus gilt als hochansteckend und kann sich sehr schnell ausbreiten. Die Aufhebung betrifft nur die Glückspielindustrie, was zeigen dürfte, wie gefährlich der Virus ist. Weitere Einrichtungen wir Bars und Clubs bleiben weiterhin geschlossen. Wie Regierungschef Ho Lat Seng verkündete, bleibt die Schließung bis auf Weiteres bestehen.

In einer Pressekonferenz wurde von Seiten Andre Cheong Weng Chon, Sekretär der Verwaltung und Justiz eindeutige Worte gesprochen. Nur die Regierung kann die Schließung und Wiedereröffnung für entsprechende Einrichtungen anordnen. Das Sekretariat für soziale Angelegenheiten und Kultur, machte mittlerweile ebenfalls Ankündigungen. Sie werden strenge Kontrollen in Bezug auf die Gesundheit durchführen. Gerade für Arbeiter die pendeln zwischen Zhuhai und Macau.

Umsätze brechen ein

Der Regierungschef von Macau bezeichnete die Schließung der Spielbetriebe als eine sehr “komplizierte Entscheidung”. Immerhin sind es 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), die dem Bereich Glücksspiel zugeordnet werden. Der Virus muss eingedämmt werden, war das oberste Ziel. Die fehlenden Umsätze belaufen sich in Millionenhöhe. Alleine das Wynn Resort hat angeblich pro Tag 2,4 Dollar Verlust. Umgerechnet ist das ein Betrag von 2,2 Millionen Euro.

Wirtschaftsexperten sind sich einig, das erste Quartal ist für die Glückspielhochburg bereits verloren. Es werde nur ein kleiner Bruchteil am Umsatz zusammenkommen, was es sonst zu verzeichnen gibt. In China steigt die Zahl der infizierten auf 74.000 Personen. Laut Experten wird sich das auch noch in das zweite Quartal fortsetzen. Was im dritten Quartal kommen wird, lässt sich noch nicht einschätzen. Für das vierte Quartal haben Experten Hoffnung, dass alles wieder normal laufen wird.

Casinos in Macau wieder geöffnet Element - CasinoTopEinnahmen sinken seit Oktober

Zu Umsatzeinbußen kam es in Macau aber schon vor dem Ausbruch des Coronavirus. Denn schon im Oktober 2019 machte die Macau Gaming Inspection (Glücksspielbehörde auf Macau) bekannt, es kommt zu Einbußen. Die Umsätze im Glücksspiel gingen in den Monaten Juli, August und September um ganze 22,4 Prozent zurück. Das große Minus hatte seinen Grund, denn es resultierte aus dem Rückgang der VIP Baccarat Geschäfte. Dabei handelt es sich um große Einbußen, die sehr große Löcher in die Kassen rissen.
Die Hochrechnung vom dritten Quartal hat eindeutig ergeben, dass die Einnahmen nur noch bei 3,4 Milliarden Euro lagen. Auch der BIP von Macau ist fast schon parallel dazu abgerutscht. Er verzeichnete einen Verlust von 3,2 Prozent. Zu einem weiteren Verlust kam es Ende Juni. Es gab ein weiteres Absinken von 1,8 Prozent. Die Auswirkungen für die Region auf die Verluste sind von einem riesigen Ausmaß. Wie sich das langfristig gesehen auswirken wird, kann noch nicht abgesehen werden.

Der Spiegel sagte dennoch aus, es werde in Macau zu keiner Armut kommen. Es gäbe noch immer sehr hohe Reserven, von den guten vergangenen Zeiten. Diese liegen bei immerhin auf runde 55 Milliarden Euro. Was für jeden Bewohner von Macau etwa 90.000 Euro ausmachen würde. Absprachen sagen, dass es sicherlich finanzielle Hilfen für Bürger und auch Unternehmen geben wird, um eben diesen Engpass gut überstehen zu können. Die Lage dürfte sich dann nach überstehen der Corona Krise, bald wieder zum positiven wenden. Die Grenzen werden wieder geöffnet, sobald das Coronavirus überstanden ist.

Alexander Wellinger Photo Alexander Wellinger

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